Rochuskapelle, Barockpfarrkirche in Penzing, Wien, Österreich
Die Kapelle St. Rochus ist ein barockes Gotteshaus in Penzing mit einer markanten Fassade, auf der große Voluten über dem Gesims angebracht sind. Das Gebäude hat außen eine rechteckige Form, birgt aber innen einen griechischen Kreuzbau, der durch seinen Aufbau religiöse Ruhe ausstrahlt.
Das Bauwerk entstand 1660 unter der Leitung des Baumeisters Georg Gerstenbrand und Pfarrer Georg Einwang. Nach der Zerstörung während der Türkenbelagerung 1683 wurde es wieder aufgebaut und dabei zu dem Gebäude, das man heute sieht.
Die Kapelle trägt den Namen des heiligen Rochus, der als Schutzpatron gegen Seuchen verehrt wird. Heute nutzen sowohl die römisch-katholische Gemeinde als auch die rumänisch-griechisch-katholische Kirche diesen Raum für ihre Gottesdienste.
Die Kapelle steht an der Penzinger Straße 70 in Wiens westlichem Bezirk und ist als geschütztes Baudenkmal registriert. Besucher sollten beachten, dass der Raum aktiv als Gotteshaus genutzt wird, was die Öffnungszeiten und Zugänglichkeit beeinflussen kann.
Das Gotteshaus beherbergt eine Parapetorgel aus dem Jahr 1794, die vom angesehenen Orgelbauer Joseph Effinger aus Bratislava geschaffen wurde. Diese Orgel ist ein seltenes Beispiel für die musikalische Handwerkskunst aus dieser Zeit und trägt wesentlich zur Akustik des Innenraums bei.
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