Grottenbahn am Pöstlingberg, Drachenbahn im Festungsturm Pöstlingberg, Österreich
Die Grottenbahn am Pöstlingberg ist eine Zahnradbahn, die durch den Turm einer Festung fährt und dabei beleuchtete Nischen mit Szenen aus Zwergenreichen und Märchenlandschaften zeigt. Der Zug selbst hat die Form eines Drachen und fährt auf einer engen Spur durch die unterirdischen Kammern der Festung.
Die Bahn wurde 1906 eröffnet, nachdem die Pöstlingberg-Festung 1897 von der Straßenbahngesellschaft Linz-Urfahr erworben wurde. Diese Umwandlung der alten Festungsanlage in eine Attraktion für Besucher war eine frühe Idee, historische Orte für Freizeit zu nutzen.
Der Zug führt an einer handgefertigten Miniaturstadt vorbei, die das Linzer Stadtbild um 1900 zeigt, mit detaillierten Häusern und Plätzen im Maßstab 1:7. Diese Nachbildung vermittelt einen Eindruck davon, wie die Stadt damals aussah und wirkt wie eine kleine, in Stein gehauerte Zeitkapsel.
Der Weg hinein verläuft durch die alte Festungsanlage, daher sollte man mit unebenen Böden und engen Gängen rechnen. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, da die unterirdischen Räume im Winter sehr kalt sein können.
Der Zug wird Lenzibald genannt und fährt auf einer ungewöhnlich schmalen Spur von nur 1 Meter Breite. Diese besondere Spurweite ermöglicht es, enge Kurven durch die Festungsräume zu nehmen, was der Fahrt ein intimes und spielerisches Gefühl gibt.
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