Kath. Filialkirche Sieben Schmerzen Mariä, Wallfahrtskirche auf dem Pöstlingberg, Wallfahrtskirche am Pöstlingberg, Linz, Österreich.
Die Wallfahrtskirche zu den Sieben Schmerzen Mariä ist eine spätbarocke Kreuzkuppelkirche mit kreisförmigem Zentralraum unter einer Pendentifkuppel, ab 1742 nach Plänen von Johann Matthias Krinner errichtet. Die weiß und hellrosarot gehaltene Doppelturmfassade ist die Schauseite zur Stadt Linz, die Turmhelme sind schwarz, die rechte Querarmfassade zeigt den Steinbloß-Stil des Mühlviertels. Eine zweiarmige Treppe führt zur Terrasse vor dem Portal.
Die Wallfahrt begann am 29. November 1716, als der Kapuziner-Laienbruder Franz Anton Obermayr ein Vesperbild des Linzer Bildhauers Ignaz Jobst auf den Pöstlingberg trug und bei einem Wetterkreuz aufstellte. Ab 1720 kamen Pilger; die Grafen Starhemberg stifteten eine Kirche, die ab 1742 nach Plänen von Johann Matthias Krinner errichtet wurde. 1747 wurde das Gnadenbild in den vollendeten Chor übertragen, 1748 die Kirche geweiht, 1786 zur Pfarrkirche erhoben. 1964 ernannte Papst Paul VI. sie zur Basilica minor.
Das Patrozinium der Sieben Schmerzen Mariens wird am 15. September begangen. Die Wallfahrt geht auf das Gnadenbild Maria Pöstlingberg zurück, ein Vesperbild von Ignaz Jobst, das der Laienbruder Franz Anton Obermayr am 29. November 1716 auf den Berg trug und bei einem Wetterkreuz aufstellte. Ein Fresko an der linken Längsfassade zeigt Obermayr, wie er das Gnadenbild in die neue Kirche überträgt.
Die Kirche steht auf der Kuppe des Pöstlingbergs; die Pöstlingbergbahn und Buslinien führen von Linz-Urfahr hinauf. Das Portal wird über eine zweiarmige Treppe erschlossen, davor liegt eine kleine Terrasse als Wartezone. Der Vorplatz mit Balustrade wurde 1937 angelegt. Das Patrozinium der Sieben Schmerzen Mariä wird am 15. September begangen.
Die Orgel von 2022, errichtet von Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth, wurde von Valie Export künstlerisch gestaltet und am 12. März 2023 von Bischof Manfred Scheuer eingeweiht. Sie trägt ein breites Metallband mit dem Satz „Wer begreift, hat Flügel.“ Einige Pfeifen der Orgel von 1942 verwendete Export für ihre Installation „Oh Lord, Don't Let Them Drop That Atomic Bomb on Me“ im Kunsthaus Bregenz.
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