Stiftsbibliothek Melk, Barocke Bibliothek in Melk, Österreich.
Die Bibliothek zeigt barocke Architektur mit ornamentalen Holzschnitzereien, Deckenfresken und systematischer Buchanordnung, die eine harmonische künstlerische Umgebung für gelehrtes Studium und Kontemplation schaffen.
1735 während des Klosterumbaus gegründet, wurde die Bibliothek 1768 um die Obere Bibliothek erweitert, die zwei über eine Wendeltreppe verbundene Räume umfasst.
Die Bibliothek beherbergt etwa 100.000 Bände einschließlich 1.800 Handschriften und 750 Inkunabeln und dient als aktives Forschungszentrum für internationale Gelehrte, die mittelalterliche und religiöse Geschichte studieren.
Besucher können den Hauptraum und angrenzende Räume mit etwa 16.000 ausgestellten Büchern während festgelegter Zeiten erkunden, wobei Führungen verfügbar sind und Fotobeschränkungen zum Schutz empfindlicher Materialien bestehen.
2019 entdeckten Forscher ein Fragment mittelalterlicher erotischer Dichtung namens 'Der Rosendorn' aus etwa 1300, was frühere Schätzungen um etwa zweihundert Jahre übertrifft und neue Einblicke in historische Literatur bietet.
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