Ostbahnbrücke, Eisenbahnfachwerkbrücke in Simmering, Österreich
Die Ostbahnbrücke ist eine Eisenbahnbrücke über den Donaukanal, die zwei Bezirke Wiens mit einer stählernen Fachwerkstruktur verbindet. Sie trägt zwei parallele Gleise und wurde nach traditionellen Konstruktionsmethoden gebaut.
Die Brücke wurde 1870 von der deutschen Firma C. Harkort nach Plänen von Anton Battig und August Friedrich Nathanael Köstlin erbaut. Sie markierte einen wichtigen Meilenstein in der Eisenbahn-Infrastrukturentwicklung des 19. Jahrhunderts in Österreich.
Die Brücke trägt den Namen der östlichen Bahnlinie, die sie verbindet, und wurde zum Symbol für die Eisenbahnentwicklung Wiens. Sie zeigt, wie Infrastruktur in dieser Zeit Stadtteile zusammenbrachte und den täglichen Verkehr prägte.
Die Brücke ist von außen sichtbar und kann von Zugpassagieren überquert oder von nahegelegenen Wegen aus betrachtet werden. Besucher können die Struktur am besten vom Donaukanal oder den angrenzenden Ufern aus fotografieren.
Die Brücke enthält einen separaten schmalen Fußweg, der für Fußgänger und Wartungspersonal vorgesehen ist und unter der Wiener Brückenverwaltung registriert ist. Dieser versteckte Weg zeigt, wie durchdacht die ursprüngliche Planung für verschiedene Nutzer war.
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