Maria Lebing, Gotische Kirche in Hartberg, Österreich
Maria Lebing ist eine gotische Kirche in Hartberg mit einem Barockhauptaintar, der den gesamten Chorbereich durchspannt, sowie Seitenaltären und einer Orgel. Der Innenraum zeigt ein kohärentes Kunstwerk aus verschiedenen Epochen, wobei der Altar die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Kirche wurde 1409 auf einem römischen Friedhof gegründet und erlebte später Erweiterungen, darunter die Ergänzung einer Pestkapelle im Jahr 1682. Der Innenraum wurde 1744 umgestaltet und prägt das Gebäude bis heute.
Die Kirche zeigt Fresken mit Szenen aus Mariens Leben, die 1770 von Joseph Adam Ritter von Mölk gemalt wurden und die Wände des Innenraums prägen. Diese Bilder erzählen religiöse Geschichten und sind Teil des täglichen Anblicks für Besucher.
Der Ort ist mit dem Auto erreichbar und verfügt über Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in der Nähe. Besucher sollten darauf vorbereitet sein, dass die Kirche je nach Veranstaltungen unterschiedliche Öffnungszeiten haben kann.
Eine lokale Überlieferung besagt, dass 1532 türkische Eindringlinge versuchten, die Kirche zu plündern, aber beim Anblick der Madonnafigur davonliefen. Die Statue wird von Besuchern daher oft als Symbol lokaler Widerstandskraft wahrgenommen.
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