Palais Dietrichstein-Ulfeld, Barockpalais am Minoritenplatz, Wien, Österreich
Der Palais Dietrichstein-Ulfeld ist ein Barockpalast am Minoritenplatz in Wien. Das Gebäude zeigt eine dreiseitig abgeschrägte Fassade mit barocken und klassischen Elementen, einem gefugten Sockelbereich und abwechselnd segmentierten sowie dreieckigen Fensterverdachungen.
Der Palais wurde 1753 vom Grafen Anton Cortiz Ulfeld erworben, worauf der Architekt Franz Anton Hillebrand zwei frühbarocke Gebäude bis 1755 in diesen prachtvollen Palast umwandelte. Diese Umgestaltung markierte eine bedeutende Veränderung des Platzes während der Wiener Barockzeit.
Der Festsaal von 1755 weist Stuckdecken im Rokokostil auf, während der Empiresalon mythologische Reliefs über den Türen enthält.
Das Gebaude beherbergt heute Teile der Osterreichischen Bundeskanzlei und ist fur die Offentlichkeit nur am Nationalfeiertag zuganglich. Besucher sollten sich uber Zugangsregelungen und Offnungstermine im Voraus informieren.
Das Dachgesims der Mittelachse wird von Relief-Putten gekront und flankiert von Figuren, die Chronos und Memoria darstellen. Diese seltenen mythologischen Darstellungen verleihen dem Dachbereich eine persoenliche kunstlerische Signatur.
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