Mariahilfkirche, Pfarrkirche in Hötting, Österreich
Die Mariahilfkirche ist eine Kirche mit einem runden Kuppelraum innen und fünf Altarnischen, entworfen von Christoph Gumpp. Der Innenraum zeigt Deckenfresken und Stuckarbeiten aus der frühen Barockzeit.
Die Kirche wurde 1647 nach einem Vow gebaut, als Tiroler Behörden sich dem Schutz der Jungfrau Maria während des Dreißigjährigen Krieges zuwandten. Der Bau war Teil einer Zeit, in der viele Menschen in der Region Zuflucht im Glauben suchten.
Der Altar zeigt eine Kopie des berühmten Gemäldes Maria Hilf, das Glaubende zum Beten anzog und die Verehrung der Jungfrau Maria prägte. Das Werk wurde 1654 von Michael Waldmann geschaffen und bleibt zentral für die Andacht im Kirchenraum.
Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet und bietet einen ruhigen Raum zum Besichtigen. Geführte Touren können über das Pfarrbüro in der Dr.-Sigismund-Epp-Weg 1 vereinbart werden.
Die Kuppelfresken wurden von Kaspar Waldmann gemalt, während Hans Schor die Stuckarbeiten schuf, und beide arbeiten zeigen eine frühe Version des Barockstils in Nord-Tirol. Diese zwei Künstler haben das Aussehen des Raumes stark geprägt und machen die Kirche zu einem Beispiel ihrer künstlerischen Zusammenarbeit in dieser Zeit.
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