Marienkirche, Barockkirche in Steyr, Österreich.
Die Marienkirche ist ein Barockbau mit zwei symmetrischen Türmen, deren Fassade über dem Haupteingang eine Statue der Jungfrau Maria trägt. Das Bauwerk umfasst ein Kirchenschiff mit mehreren Kapellen und Nebenräumen, die das Innere strukturieren.
Ein Dominikanerkloster entstand an dieser Stelle um 1478 und war ursprünglich bescheidener gestaltet. Nach Zerstörungen durch Hochwasser und Brände im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude Mitte des 17. Jahrhunderts grundlegend umgebaut und erhielt seine heutige barocke Gestalt.
Der Name der Kirche verweist auf die Verehrung der Jungfrau Maria, die in dieser Gemeinde einen besonderen Platz einnimmt. Die inneren Räume zeigen mit ihren barocken Formen und Verzierungen, wie Besucher hier Glauben und Kunsthandwerk miteinander verwoben finden.
Der Kirchenbau steht an der Stadtplatz 41 im Zentrum von Steyr und ist von den Hauptstraßen aus leicht zu erreichen. Der angrenzende Bereich beherbergt heute unter anderem ein Postamt, das sich in Gebäudeteilen des ursprünglichen Klosters befindet.
Zwei Seitenkapellen mit Skulpturen entstanden 1650 unter der Leitung des Bildhauers Elias Sturmberger und flankieren noch heute den Kirchenvorhof. Diese Kapellen enthalten religiöse Statuen und zeigen die Handschrift eines bedeutenden lokalen Kunsthandwerkers, dessen Namen sich im Straßenbild der Stadt noch heute widerspiegelt.
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