Martinskirche, Gotische Pfarrkirche in Klosterneuburg, Österreich
St. Martinskirche ist eine gotische Pfarrkirche in Klosterneuburg, die auf einer erhöhten Terrasse über der Donau steht und einen Uhrenturm sowie ein dreigliedriges Kirchenschiff mit gotischen Elementen aufweist. Das Innere zeigt ein barockes Hochaltarwerk aus dem 18. Jahrhundert mit aufwendigen Fensterformen.
Die Kirche begann im 8. Jahrhundert als hölzerne Struktur und wurde später im ausgehenden 13. Jahrhundert durch ein frühgotisches Gebäude ersetzt. Diese Umgestaltung war Teil der baulichen Entwicklung der Region im Mittelalter.
Der Name der Kirche geht auf den Heiligen Martin zurück, dessen Leben durch das Altargemälde von Sebastian Linck dargestellt wird. Besucher sehen in der Kirche barocke Elemente wie das prächtige Altarwerk, das früher in einer Wiener Franziskanerkirche stand.
Die Kirche befindet sich auf einem Hügel mit gutem Blick auf die Donau und ist über die Straße Martinstrasse erreichbar. Besucher sollten mit unterschiedlichen Beleuchtungsbedingungen im gotischen Inneren rechnen und können an Konzerten oder Ausstellungen teilnehmen.
Archäologische Ausgrabungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigten Spuren von 5000 Jahren Besiedlung an diesem Ort. Die Funde deuten darauf hin, dass hier bereits eine frühmittelalterliche Holzkirche stand, bevor die steinerne Version errichtet wurde.
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