Wasserschloss Pottenbrunn, Renaissanceschloss in St. Pölten, Österreich
Das Wasserschloss Pottenbrunn ist eine Schlossanlage in St. Pölten, die aus einer mittelalterlichen Befestigung mit Turm und einem zwei-flügeligen Renaissancepalast besteht, der von wassergefüllten Gräben umgeben ist. Die Bauten stehen auf einem Gelände, das von historischen Wasserbauten geprägt ist.
Die Anlage wurde 977 zum ersten Mal erwähnt und gehörte damals dem Salzburger Erzbistum. Unter Sebastian Grabner erfuhr das Schloss zwischen 1505 und 1527 grundlegende Umgestaltungen, die seine Renaissance-Form schufen.
Die Lernwerkstatt Pottenbrunn nutzt das Gelände heute als alternative Bildungseinrichtung mit staatlicher Anerkennung. Besucher sehen eine Institution, die Lehren und Lernen auf andere Weise praktiziert.
Die Neue Schloss wird noch immer von der Familie Trauttmansdorff bewohnt, daher beschränkt sich der Zugang auf die Außenansicht der Gebäude. Die beste Sicht auf die Wassergräben und die Architektur bietet sich von außen rund um das Gelände.
Der Alte Schloss beherbergte von 1970 bis vor kurzem ein Museum mit etwa 35 000 Zinnfiguren, die militärische und historische Szenen darstellten. Diese ungewöhnliche Sammlung machte das Schloss zu einem besonderen Anziehungspunkt für Sammler und Geschichte-Enthusiasten.
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