St. Pölten, Landeshauptstadt in Niederösterreich, Österreich
Sankt Pölten liegt im Flachland zwischen Alpenausläufern und Donautal, durchflossen vom Fluss Traisen, mit barocken Kirchen und zeitgenössischen Verwaltungsbauten. Die historische Innenstadt schließt an ein neueres Regierungsviertel an, das seit dem späten zwanzigsten Jahrhundert den Sitz der Landesregierung beherbergt.
Die Siedlung entwickelte sich aus der römischen Stadt Aelium Cetium, die im zweiten Jahrhundert nach Christus gegründet wurde. Im Jahr 1159 erhielt der Ort seine offizielle Stadtrechte vom Bischof von Passau und wurde 1986 zur Landeshauptstadt von Niederösterreich ernannt.
Der Name stammt vom heiligen Hippolyt, dessen römischer Märtyrerkult sich im Mittelalter hier verbreitete. Einheimische nutzen den Alten Markt mit seinen Fassaden aus Renaissance und Barock als Treffpunkt für Wochenmärkte und Alltagsbesorgungen.
Der Hauptbahnhof liegt südlich der Altstadt und bietet direkte Zugverbindungen nach Wien in etwa 30 Minuten sowie regionale Linien zu anderen Städten. Das Stadtzentrum ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden, mit Beschilderung zu wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Das Landtagsschiff wurde vom Architekten Ernst Hoffmann entworfen und erinnert mit seiner geschwungenen Form an einen Schiffsrumpf, der symbolisch auf dem trockenen Land ankert. Das Gebäude dient als Sitz des Landtags und verbindet moderne Ingenieurskunst mit politischer Funktion in einem ungewöhnlichen Design.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.