Schloss Ochsenburg, Schloss in St. Pölten, Österreich.
Schloss Ochsenburg ist eine Festung auf einem steilen Felsvorsprung über der Traisen, die sich zu einem Renaissanceschloss entwickelt hat und heute mit einer Barockfassade prägt. Der Hof im Inneren wird von Arkaden gefasst und schafft einen geschützten Raum, der die verschiedenen Bauschichten offenbart.
Die Anlage entstand als mittelalterliche Wehrburg, wurde später zur Renaissanzresidenz umgebaut und erhielt im Barock eine große südliche Erweiterung. Diese Umgestaltungen spiegeln die sich wandelnden Bedürfnisse seiner Bewohner und ihre Anpassung an neue Kunstformen.
Die Schlosskapelle zeigt die Spuren verschiedener künstlerischer Epochen und wird heute für interne Veranstaltungen genutzt. Wer genau hinschaut, bemerkt, wie unterschiedliche Baustile nebeneinander existieren und vom Wandel der Jahrhunderte erzählen.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist nicht für allgemeine Besichtigungen geöffnet; es dient den Bischöfen von St. Pölten als Sommersitz. Von außerhalb kann man die Silhouette von der gegenüberliegenden Flussseite aus betrachten und das beeindruckende Profil des Gebäudes gegen den Himmel erkennen.
Die Anlage hatte in ihrer langen Geschichte viele verschiedene Besitzer, darunter religiöse Institutionen, die sie während der Reformen des 18. Jahrhunderts verwalteten. Diese wechselvolle Vergangenheit zeigt sich heute noch in den unterschiedlichen räumlichen Schichten des Gebäudes.
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