Voithvilla, Neobarocke Villa in St. Pölten, Österreich
Die Voithvilla ist eine neobarocke Villa in St. Pölten mit einem Mansarddach über dem ersten Geschoß und einem zentralen Portikus, der von vier Säulen an der Nordfassade gestützt wird. Das Anwesen umfaßt den öffentlich zugänglichen Südpark mit Wasserbecken, seitlichen Pergolen und Repliken barocker Statuen in den Grünanlagen.
Das Gebäude entstand zwischen 1910 und 1917 für den Industriellen Walther Voith. Später folgte 1922 ein nördlicher Servicetrackt und 1929 eine Veranda zur Ostseite hin.
Das Gebäude beherbergt heute das Kulturheim Süd mit einer Musikschule und wird als Ort für Trauungen genutzt. Die Räume laden Besucher zu Konzerten und kulturellen Veranstaltungen ein, die regelmäßig stattfinden.
Das Gelände ist tagsüber frei zugänglich und ideal für einen Spaziergang durch den Park mit seinen Wasserbecken und Statuen. Der Besuch im Kulturheim Süd erfordert je nach Veranstaltung eine Anmeldung oder ein Ticket.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Gebäude unter amerikanischer Verwaltung, bevor es 1960 als Geschenk an die Stadt St. Pölten überging. In dieser Zwischenzeit funktionierte es lange als Kinderbetreuungseinrichtung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.