Widerstandsgruppe Kirchl-Trauttmansdorff, Widerstandsmahnmal aus dem Zweiten Weltkrieg in St. Pölten, Österreich.
Die Widerstandsgruppe Kirchl-Trauttmansdorff wird durch ein stählernes Hemisphären-Denkmal dargestellt, das vom Künstler Hans Kupelwieser 1988 geschaffen wurde. Das Kunstwerk steht im Hammerpark und trägt Inschriften, die an die Mitglieder dieser Widerstandsbewegung erinnern.
Die Gruppe entstand in den 1940er Jahren und vereinte etwa 400 Mitglieder aus verschiedenen Bevölkerungsschichten gegen die Nazi-Herrschaft. Ihre Mitglieder wurden verfolgt und viele hingerichtet, weil sie eine friedliche Übergabe der Stadt an sowjetische Truppen 1945 planten.
Die Straßennamen in St. Pölten erinnern an hingerichtete Widerstandskämpfer und machen ihre Geschichte im Stadtbild sichtbar. Diese geografische Form des Gedenkens verbindet den Alltag der Menschen mit der Erinnerung an jene, die gegen das Regime aufstanden.
Das Denkmal liegt im Hammerpark und ist frei zugänglich für Besucher, die mehr über die lokale Widerstandsgeschichte erfahren möchten. Die Inschriften auf der Skulptur helfen dabei, die Namen und Bedeutung der Widerstandskämpfer zu verstehen.
Die Gruppe vereinte ungewöhnliche Partner: Polizisten, Arbeiter, Bauern und Gutsbesitzer arbeiteten zusammen unter ständiger Lebensgefahr. Diese Zusammensetzung aus verschiedenen Gesellschaftsschichten zeigt, wie weit verbreitet der Wille zum Widerstand war.
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