Weiglwarte, Aussichtsturm auf dem Sandl in der Wachau (Niederösterreich)
Die Weiglwarte ist ein Beobachtungsturm aus Stein, der auf dem 723 Meter hohen Hügel Sandl zwischen Weißenkirchen und Dürnstein steht. Mit einer Höhe von etwa 15,6 Metern bietet er vom oberen Plattform nach etwa 58 Stufen Aufstieg einen weiten Blick über das Wachau-Tal und die umliegenden Wälder.
Der Vorläufer war 1881 ein hölzerner Turm, der vom Rossatz-Zweig des Österreichischen Alpenvereins errichtet wurde. Der heutige Steinturm wurde 1901 fertiggestellt und benannt nach Augustin Weigl, einem lokalen Förderer des Tourismus in der Region.
Die Weiglwarte ist nach Augustin Weigl benannt, einem Pionier des Tourismus in der Wachau-Region. Der Turm ist heute ein beliebter Haltepunkt für Wanderer, die die Aussicht auf das Donautal und die umliegenden Dörfer genießen möchten.
Der Zugang erfolgt über einen kurzen Fußweg vom Parkplatz bei der Sandlbauer-Bauernhaus, für den ein Schlüssel bei der Familie Ettenauer abgeholt werden muss. Der Weg ist sanft und dauert etwa fünf Minuten, erfordert aber gutes Schuhwerk für die hügelige Landschaft.
Der Turm wird heute auch als Funk- und Wetterstation genutzt, was seine ursprüngliche Zweckbestimmung erweitert hat. Besucher können die Aussicht genießen, während sie gleichzeitig Zeuge der praktischen Nutzung des Bauwerks für die moderne Kommunikation werden.
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