Burgruine Rottenburg, Mittelalterliche Burgruine in Buch in Tirol, Österreich.
Burgruine Rottenburg sind die Überreste einer mittelalterlichen Burg, die auf einem felsigen Waldhügel stehen und Mauern, Türme und Bauteile aus verschiedenen Perioden zeigen. Die Anlage umfasst Fundamentreste von vier Schalentürmen, obere Geschosse mit Tuffsteinkonsolen und die später hinzugekommene Notburga-Kapelle.
Die Burg wurde erstmals 1149 dokumentiert und gehörte der Familie Rottenburg an, bis sie 1411 während einer Fehde mit Herzog Friedrich IV. zerstört wurde. Nach der Zerstörung verfiel die Anlage, während die Kapelle erst viel später als Gedenkstätte errichtet wurde.
Die Notburga-Kapelle steht inmitten der Ruinen und wurde in den 1950er Jahren errichtet, mit Wandmalereien von Carl Rieder und einem Kruzifix von Hans Buchgschwenter verziert. Der Ort verbindet mittelalterliche Geschichte mit religiöser Verehrung auf einfache Weise.
Der Zugang zur Ruine erfolgt über Wanderwege durch den Wald, die in einem gemütlichen Tempo erreichbar sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und die Wege bei Nässe rutschig werden können.
Der heiligen Notburga, die während ihrer Zeit als Magd für die Herren von Rottenburg arbeitete, ist der Ort tief verbunden und sie wird hier besonders verehrt. Ihr Leben in dieser Burg und ihr später heiliggesprochener Status machen den Platz zu einem Wallfahrtsort mit persönlicher Geschichte.
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