Maria Brettfall, Wallfahrtskirche in Strass im Zillertal, Österreich.
Maria Brettfall ist eine katholische Wallfahrtskapelle auf einer Felserhebung im Wald nahe Strass im Zillertal in Österreich. Sie ist als Denkmal geschützt und über einen Waldweg erreichbar, der von einem Parkplatz im Ort aus beginnt.
Das Heiligtum wurde 1536 als Einsiedelei vom Pater Stoff Weymoser gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs es zu einer echten Wallfahrtskapelle heran, die bis heute besucht wird.
Der Weg zur Kapelle ist mit Kreuzen gesäumt, an denen Pilger während ihres Aufstiegs innehalten und beten. Diese Stationen gehören seit Jahrhunderten zur gelebten Frömmigkeit im Zillertal und sind bis heute ein fester Bestandteil der Wallfahrt.
Der Weg zur Kapelle ist gut ausgeschildert und führt vom Parkplatz in Strass durch den Wald bergauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Untergrund uneben ist und die Strecke einige Anstiege beinhaltet.
Als Kaiser Joseph II. 1785 Wallfahrten verbot, drohte das Heiligtum zu schließen. Ein Einsiedler namens Franz Margreiter reiste daraufhin eigens nach Wien, um mit dem Kaiser persönlich zu verhandeln, und erwirkte 1787 die Wiedereröffnung.
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