Schulzentrum Friesgasse, Bildungscampus in Rudolfsheim-Fünfhaus, Österreich
Das Schulzentrum Friesgasse ist ein Bildungscampus im 15. Bezirk Wiens, der Kindergarten, Grundschule, Mittelschule und Gymnasium unter einem Dach anbietet. Die verschiedenen Abteilungen sind zusammen auf dem Gelande an der Friesgasse 4 untergebracht.
Die Einrichtung wurde 1860 gegrundet, als Grafin Flora Fries die Orden der Armen Schulschwestern nach Wien holte, um ein Waisenhaus und Bildungszentrum zu verwalten. Seitdem hat sich das Gelande entwickelt und wurde zu dem vielschichtigen Schulkomplex, den es heute ist.
Die Schulgemeinschaft spricht über 40 Muttersprachen und praktiziert etwa 20 verschiedene Religionen, was die Vielfalt der Schülerschaft widerspiegelt. Diese Unterschiede prägen das tägliche Miteinander und wie die Menschen in diesem Schulgebäude zusammenleben.
Das Schulgelande bietet verschiedene Unterstutzungsdienste wie Hausaufgabenhilfe und psychologische Beratung an, die gegen eine monatliche Gebuhr zur Verfugung stehen. Besucher sollten sich auf ein groeres Gelande einstellen, das mehrere Gebaudetrakte umfasst.
Im Jahr 1981 war dieses Zentrum Wiens erste Privatschule, die Koedukation einfuhrte und damit die Unterrichtspraxis in der Stadt veranderte. Diese Entscheidung stellte eine wichtige Neuerung in der Wiener Schullandschaft dar.
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