Staufensee-Stausee, Gebirgssee im Bregenzerwaldgebirge
Der Staufensee ist ein künstlicher Stausee in Dornbirn, der zwischen steilen Felsen in einer natürlichen Mulde liegt und von einem gewölbten Staudamm aus Stein gehalten wird. Das Wasser sammelt sich hier auf etwa 600 Metern Höhe und wird über ein angeschlossenes Kraftwerk zur Stromerzeugung genutzt, während gleichzeitig Hochwasserschutz gewährleistet wird.
Nach einem Hochwasser im Jahr 1824 wurde ein erster Staudamm zwischen 1828 und 1834 errichtet, doch dieser wurde 1891 durch ein weiteres Hochwasser schwer beschädigt. Der heutige gewölbte Steindamm wurde danach neu aufgebaut, und ab 1899 wurde die Anlage zur Stromerzeugung genutzt, wobei einige Maschinen des Kraftwerks bis heute funktionieren.
Der See trägt seinen Namen vom nahen Berg Staufen, dessen charakteristische Form über dem Wasser aufragt und dem Ort seinen Namen gab. Der Ort wird heute von Wanderern besucht, die hier in der Natur Ruhe suchen und das Zusammenspiel von Wasser und Gestein beobachten.
Der See ist über einen Rundweg erreichbar, der von der Rappenlochschlucht aus führt und gut ausgeschildert ist. Der Spaziergang dauert etwa eine Viertelstunde und eignet sich für Familien, wobei Parkplätze in der Nähe der Schlucht vorhanden sind.
Das angeschlossene Kraftwerk verfügt über eine über 120 Jahre alte Maschine, die noch immer funktioniert und durch Fenster sichtbar ist. Dies zeigt, wie lange Wasserkraft in dieser Region bereits zur Stromerzeugung genutzt wird und macht das technische Erbe des Ortes greifbar.
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