Küchlspitze, Berggipfel in Nordtirol, Österreich.
Die Küchlspitze ist ein Berg in der Verwall-Kette mit einer Höhe von 3.147 Metern, der eine ausgeprägte pyramidenförmige Gestalt hat. Die Ostseite fällt steil ab, während die anderen Flanken breiter angelegt sind und Firnfelder sowie Felstürme tragen.
Die erste bekannte Besteigung fand um 1860 statt, als Vermessungsingenieure zusammen mit einem lokalen Gamsenjäger den Gipfel erreichten. Dieses Ereignis war Teil der großen Vermessungsarbeiten in den Alpen während dieser Zeit.
Der Berg ist in der lokalen Bergsteigertradition bekannt, wo erfahrene Kletterer seine verschiedenen Routen über Jahrzehnte hinweg nutzen. Besucher bemerken heute noch die Spuren dieser etablierten Wege an den Felshängen und Firnfeldern.
Am leichtesten erreicht man den Gipfel von St. Anton aus über Schönverwall oder von Ischgl über die Madleinalpe und entsprechende Hüttennetze. Winterbesteigungen erfordern Erfahrung und Lawinenkenntnisse, da Schnee und Eis längere Zeit vorherrschen können.
Der Berg trägt zwei separate Gletscher: einen größeren an der Nordseite und einen kleineren an der Westflanke. Der kleinere Gletscher ist in den letzten Jahrzehnten merklich geschrumpft und zeigt deutliche Spuren von Gletscherrückgang.
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