Pfarrkirche Ischgl, Pfarrkirche in Ischgl, Österreich.
Die Pfarrkirche Ischgl ist ein Kirchen- und Denkmalgebäude im Stubaier Tal, das im Rokoko-Stil mit silbernen Altären und aufwendigen Stuck-Verzierungen von 1756 an den Decken ausgestattet ist. Das Innere zeigt Gemälde von Anton Kirchebner, die die Bedeutung der Ausstattung unterstreichen.
Erstmals 1443 erwähnt, wurde die Kirche 1755 grundlegend umgestaltet, als der Pfarrer Joseph Moritz das alte Bauwerk abriss und das heutige Rococo-Gebäude errichtete. Diese Neubau markierte den Übergang zu einer der kunstvoll ausgestatteten Kirchen in der Region.
Die Kirche beherbergt den silbernen Reliquienschrein des Heiligen Stephan, der aus Prüm stammt und seit 1803 verehrt wird. Dieser Schatz zieht Pilger an, die die spirituelle Bedeutung dieses Ortes in der Gemeinde schätzen.
Die Kirche ist regulär für Besucher zugänglich und hält das ganze Jahr über religiöse Dienste und Zeremonien ab. Besucher sollten die üblichen Höflichkeitsregeln befolgen und auf laufende Gottesdienste Rücksicht nehmen.
Der angrenzende Friedhof ist für seine traditionellen Metallkreuze bekannt, die von lokalen Schmieden nach spezifischen regionalen Anforderungen handwerklich gefertigt werden. Diese Kunsthandwerk zeigt eine stille Tradition, die Besucher beim Spaziergang durch den Friedhof entdecken können.
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