Völkermarkter Stausee, Stausee in Südkärnten
Der Völkermarkter Stausee ist ein großes Staubecken in Kärnten, Österreich, das sich über etwa 21 Kilometer erstreckt und bis zu 1,5 Kilometer breit ist. Das Wasser wird vom Fluss Drau gespeist und erreicht an der tiefsten Stelle etwa 24 Meter Tiefe, während die Uferbereiche mit natürlichen Kanten und vereinzelten Anlegestellen ausgestattet sind.
Das Staubecken wurde 1961 durch den Bau eines Dammes am Fluss Drau geschaffen, um Wasser für ein nahegelegenes Kraftwerk zu speichern. Auch die Brücke bei Völkermarkt entstand in demselben Jahr und wurde später im Jahr 2002 mit einer künstlerischen Beleuchtung aus blauen und gelben Lichtern versehen.
Der See trägt den Namen der Stadt Völkermarkt an seinem Ufer und verbindet zwei Gemeinden miteinander. Die beleuchtete Brücke ist zu einem Symbol für die Verbindung zwischen den Ortsteilen geworden und wird von Einheimischen regelmäßig besucht.
Das Wasser ist das ganze Jahr über kalt und eignet sich nicht zum Schwimmen, besonders nicht im Winter, wenn die Temperatur deutlich unter 18 Grad Celsius liegt. Für Bootfahrer und Angler sind zwei kleine Häfen mit Anlegestellen vorhanden, und es gibt Wander- und Radwege rund um das Ufer.
An der tiefsten Stelle befinden sich die Teufelsinseln, kleine Inselchen, die sich nur wenigen Besuchern zeigen. Nachts verwandelt die künstlerische Brückenbeleuchtung das Wasser in ein grünes Licht, da die blauen und gelben Lampen zusammen diese Farbe erzeugen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.