Kärnten, Bundesland im Süden Österreichs.
Kärnten ist ein Bundesland im südlichen Österreich, das sich über die Ostalpen und mehrere Täler erstreckt und zahlreiche Seen wie den Wörthersee und den Millstätter See umfasst. Die Landschaft wird von Bergketten wie den Karawanken an der slowenischen Grenze und den Hohen Tauern im Norden geprägt, zwischen denen breite Täler und Becken liegen.
Das Gebiet war ein keltisches Königreich, das 16 vor der Zeitrechnung zur römischen Provinz Noricum wurde und später von slawischen Stämmen besiedelt wurde. Das Herzogtum Kärnten entstand 976 als erstes Reichsfürstentum nach den deutschen Stammesherzogtümern und gehörte über Jahrhunderte zu den Kernländern der Habsburger.
Der Fürstenstein bei Karnburg erinnert an die mittelalterlichen Herzogseinsetzungen, bei denen der Landesfürst vor seinen Untertanen in slowenischer und deutscher Sprache befragt wurde. Diese zweisprachige Zeremonie spiegelte die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung wider und prägte über Jahrhunderte die Verwaltung des Landes.
Das Land ist über den Bahnknotenpunkt Villach und die Katschberg- und Tauerntunnel gut erreichbar, die das Gebiet mit Salzburg und dem Rest Österreichs verbinden. Die meisten Seen liegen im südlichen Teil zwischen Klagenfurt und den Bergen an der Grenze, während die nördlichen Regionen höher gelegen und steiler sind.
Das Klagenfurter Becken enthält mehrere Seen, deren Wassertemperatur im Sommer bis 28 Grad Celsius erreicht, was sie zu den wärmsten Alpenseen Europas macht. Diese außergewöhnliche Erwärmung entsteht durch die geschützte Lage zwischen den Bergen und die relativ geringe Tiefe vieler dieser Gewässer.
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