Pasterze, Alpengletscher bei Heiligenblut, Österreich.
Der Pasterze-Gletscher erstreckt sich entlang der Glocknergruppe in den Hohen Tauern und reicht vom Johannisberg bis hinunter auf etwa 2100 Meter Höhe. Das Eis fließt durch ein Tal, das von schroffen Felswänden eingefasst ist und sich über mehrere Kilometer erstreckt.
Weiden bedeckten diese Gegend bis etwa 1500 vor Christus, bevor das Eis vorrückte. Der Alpenverein sicherte das Gebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts und half später bei der Gründung des Nationalparks.
Der Name stammt vom slowenischen Wort für Weide und erinnert an die Zeit, als hier bis etwa 1500 vor Christus Vieh weidete. Heute liegt das Eis in einem Schutzgebiet, das Wanderer und Bergsteiger aus vielen Ländern anzieht.
Die Hochalpenstraße führt durch das Gebirge und ermöglicht Zugang zum Gletscher von Mai bis Oktober. Besucher können vom Aussichtspunkt aus das Eis sehen oder auf markierten Wegen näher herangehen.
Schmelzwasser aus dem Eis fließt in ein Speicherbecken, das ein Kraftwerk nördlich der Alpen versorgt. Die Verbindung zwischen Gletscher und Stromerzeugung zeigt, wie Gebirgswasser große Entfernungen überwinden kann.
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