Hochalmspitze, Alpengipfel im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich.
Hochalmspitze ist ein Granitgipfel im Nationalpark Hohe Tauern mit einer Höhe von 3.360 Metern und mehreren Gletschern an seinen Flanken. Der Berg ist von Bergseen umgeben, die in den tieferen Lagen entstehen und das Landschaftsbild prägen.
Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Gipfel erfolgte 1859 durch Paul Grohmann, doch Hinweise deuten darauf hin, dass Josef Moritz bereits 1855 einen Versuch unternahm. Der Berg wurde später in das System der Alpine bestätigt und erhielt seine Position unter den bedeutenden Gipfeln der Region.
Der Berg wird in der Gegend als die "Königin der Tauern" bekannt, während der nahe gelegene Grossglockner "König der Tauern" genannt wird. Diese Bezeichnungen spiegeln wider, wie Einheimische und Bergsteiger die Berge in ihrer Rangfolge und Bedeutung verstehen.
Der Berg kann über vier verschiedene Routen erklommen werden, wobei die Giessener Huette von Süden aus als wichtigstes Basecamp für Expeditionen dient. Besucher sollten sich auf alpine Bedingungen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade je nach gewählter Route einstellen.
Der Berg ist der höchste unter etwa 450 Gipfeln in der Ankogel-Gruppe und behauptet sich als einer der bedeutendsten Berge im westlichen Teil der Tauern. Seine Position unter den Hochalpen macht ihn zu einem besonderen Ziel für Bergsteiger, die sich technisch anspruchsvolle Aufstiege suchen.
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