Kölnbreinspeicher, Stausee in Kärnten
Der Kölnbrein-Stausee ist ein großes Wasserreservoir in den österreichischen Alpen, das von einer Betonsperre von etwa 200 Metern Höhe gestaut wird. Die Anlage umfasst mehrere Dämme und Tunnelsysteme, die Wasser zwischen verschiedenen Ebenen transportieren und zur Stromerzeugung nutzen.
Die Sperre wurde in den 1970er Jahren erbaut, um Wasser für die Stromerzeugung zu speichern und die Region mit Energie zu versorgen. Nach der Fertigstellung zeigten sich Risse im Bauwerk, die Ingenieure durch umfangreiche Verstärkungsarbeiten beheben mussten, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten.
Der Name des Stausees bezieht sich auf die umliegende Berglandschaft und die lokale Tradition der Wasserkraftnutzung. Besucher können heute sehen, wie die Anlage in den Alltag der Region integriert ist und wie Menschen den Ort für Erholung und Erkundung nutzen.
Das Gebiet ist am besten auf der Malta-Hochalpenstraße erreichbar, einer etwa 14 Kilometer langen Straße mit Tunneln und Kurven, die von Juni bis Oktober befahrbar ist. Besucher finden Parkplätze, Wanderwege und Restaurants vor Ort; eine Führung durch die Anlage oder ein Spaziergang über die Aussichtsplattform oben auf der Sperre ermöglichen einen detaillierten Einblick.
Eine markante Brücke in Hufeisen-Form, genannt Skywalk, ragt über das Wasser und ermöglicht Besuchern, über dem Tal zu stehen und hineinzuschauen. Diese Brücke wird auch als Absprungpunkt für Bungeespringen an speziellen Wochenenden genutzt, was dem Ort ein besonderes Abenteuer-Element verleiht.
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