Großer Sonnblick, Alpengipfel in Hohe Tauern, Österreich
Der Großer Sonnblick ist ein Alpengipfel in der Ankogelgruppe der Hohen Tauern und erhebt sich bis 3.030 Meter über dem Meeresspiegel. Die Flanken sind steil und felsig, während die Fernsicht von oben sich über mehrere Bergketten und Täler erstreckt.
In der Umgebung des Berges gab es seit dem 16. Jahrhundert Goldabbau-Aktivitäten, die die Region wirtschaftlich präägten. Diese frühe Bergbautätigkeit machte die Gegend vor großen Mineralentdeckungen in anderen Weltregionen bekannt.
Die Gegend um den Großer Sonnblick war lange Zeit ein Ziel für Bergsteiger und Wanderer, die sich nach einem echten Alpenerlebnis sehnen. Die Hütte am Fuße des Berges verkörpert die Traditionen der Berggemeinschaft, wo sich Besucher nach anstrengenden Touren ausruhen und mit anderen Bergsteigern Erfahrungen austauschen.
Die Wanderung beginnt an der Gmünder Hütte und dauert etwa 5 bis 6 Stunden bis zum Gipfel, wobei man zunächst durch Wald, dann über Grasflächen und zuletzt über einen felsigen Grat geht. Gutes Schuhwerk und Ausdauer sind notwendig, da die Luft in dieser Höhe dünn ist.
Der Berg ist der östlichste 3.000-Meter-Gipfel in den Alpen und steht relativ isoliert in der Landschaft. Diese seltene geographische Eigenschaft macht ihn sowohl für Geografen als auch für Bergsteiger besonders interessant.
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