Kölnbrein-Staumauer, Bogenstaumauer im Maltatal, Österreich
Die Kölnbreinsperre ist eine Bogenstaumauer im Maltatal in den Hohen Tauern, die sich über 626 Meter zwischen Felswänden spannt und ein Wasserbecken auf 1902 Metern Höhe zurückhält. Die Konstruktion aus Beton erreicht eine Höhe von 200 Metern über dem Reservoirgrund und staut Schmelzwasser aus umliegenden Gletschern und Berghängen für die Stromerzeugung.
Die Bauarbeiten an der Staumauer begannen Anfang der 1970er Jahre und endeten 1977, als das Kraftwerk seinen Betrieb aufnahm. Das Projekt markierte einen wichtigen Schritt im Ausbau der Wasserkraft in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name Kölnbrein leitet sich von den Almen ab, die früher auf den höher gelegenen Wiesen über dem Tal bewirtschaftet wurden. Besucher erreichen die Staumauer über eine kurvenreiche Hochalpenstraße, die durch in den Fels gehauene Tunnel führt und in der warmen Jahreszeit befahrbar ist.
Zwischen Mai und Oktober führen Guides Besucher durch das Innere der Staumauer, wobei die Touren stündlich stattfinden und am Berghotel beginnen. Warme Kleidung empfiehlt sich auch im Sommer, da Temperaturen auf dieser Höhe kühl bleiben und Wind häufig über die Krone weht.
Die Aussichtsplattform Airwalk ragt von der Mauerkrone in die Luft und ermöglicht Besuchern einen freien Blick 200 Meter hinab auf die Wasseroberfläche. Bei ruhigem Wetter spiegeln sich die umliegenden Gipfel deutlich im türkisfarbenen Wasser des Reservoirs.
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