Großglockner-Hochalpenstraße, Gebirgsstraße im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich
Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine mautpflichtige Gebirgsstraße im Nationalpark Hohe Tauern in Österreich, die sich über 48 Kilometer erstreckt und 36 Kurven aufweist. Sie verbindet die Bundesländer Salzburg und Kärnten und erreicht am Hochtor eine Höhe von 2504 Metern.
Der Bau begann 1924 und bot während der Wirtschaftskrise nach dem Börsencrash von 1929 Tausenden von Arbeitern Beschäftigung. Die Straße wurde 1935 eröffnet und entwickelte sich zu einer der bekanntesten Panoramastraßen der Alpen.
Der Name leitet sich vom Großglockner ab, dem mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs, der von verschiedenen Punkten der Strecke aus sichtbar ist. Entlang der Route informieren Ausstellungen über das Leben der Menschen in den Alpen und zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen dieser Bergwelt umgehen.
Die Mautstraße ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet, wobei jedes Jahr Schneeräumarbeiten durchgeführt werden, um die Befahrbarkeit in der Saison sicherzustellen. Es empfiehlt sich, früh am Tag zu fahren, um Menschenansammlungen an den Aussichtspunkten zu vermeiden und bessere Sicht auf die Gipfel zu haben.
Auf der Edelweiß-Spitze in 2571 Metern Höhe können Besucher mehr als 30 Gipfel über 3000 Meter sehen, darunter auch den Großglockner selbst. Die Aussichtsplattform dort dreht sich leicht, sodass man einen Rundblick auf die gesamte Bergkette hat, ohne den Standort zu wechseln.
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