Brennkogel, Berggipfel in Heiligenblut, Österreich
Der Brennkogel ist ein 3018 m ü. A. hoher Berg im Alpenhauptkamm, genau auf der Grenzlinie zwischen Kärnten und Salzburg, rund 2,5 km Luftlinie nordwestlich des Hochtores. Die oberen Hänge bestehen aus Schutt und Blöcken, im Grat vom Hochtor steht Serpentinit mit Quarzgängen an. Am Gipfel steht ein Kreuz.
Die erste literarisch belegte Besteigung fand 1800 statt, als der Leipziger Botaniker Christian Friedrich Schwägrichen den Brennkogel anlässlich seiner Bergfahrt zum Großglockner bestieg. Da der Berg leicht zu besteigen ist, wird angenommen, dass schon viel früher Menschen auf dem Gipfel waren. Der heutige Normalweg führt vom Hochtor (2.576 m) über die Bretterscharte und die Brennkogelscharte in rund 2½ Stunden zum Gipfelkreuz.
Der Südwestgrat des Brennkogel und der benachbarte Kloben (2938 m ü. A.) zählen zu den bekanntesten Schitouren des Salzburgerlandes. Der Name Brennkogel verweist auf den Serpentinit am Grat vom Hochtor, der von in der frühen Neuzeit auf Gold abgebauten Quarzgängen durchzogen ist.
Das Gelände erfordert Bergsteigererfahrung und richtige Ausrüstung, da Wetterbedingungen in dieser Höhe plötzlich wechseln können. Planen Sie den Aufstieg für stabiles Wetter und bringen Sie warme Kleidung, eine Kopfbedeckung und Schutzausrüstung mit.
Am Grat vom Hochtor zum Brennkogel steht ein Serpentinit an, der von Quarzgängen durchzogen wird, den Tauerngoldgängen; sie wurden in der frühen Neuzeit auf Gold abgebaut und hatten einen besonders hohen Gehalt an Freigold.
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