Racherin, Berggipfel im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich.
Die Racherin ist ein 3092 m hoher Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern, rund 6 km nordwestlich von Heiligenblut in Kärnten. Am Südabhang liegt die Albitzen, ein weitläufiges Almgebiet, mit einer unbewirtschafteten Almhütte auf etwa 2400 m. Darüber folgt der Anstieg einer ausgeprägten Rinne aus feinem Gesteinsschutt bis rund 2950 m, dann führt flacheres, bratschiges Gelände zum Gipfel.
Das Gebiet rund um Racherin wurde durch die Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschlossen. Diese Straße verband die Täler und machte die Alpine Region für Wanderer und Bergsteiger deutlich zugänglicher.
Der Anstieg quert die Albitzen, ein weitläufiges Almgebiet am Südabhang, in dem sich die Steigspuren verlieren und bei einer unbewirtschafteten Almhütte auf rund 2400 m vorbeiführen. Der Name Racherin steht für den gesamten Hang über diesen Weiden, die zur Almwirtschaft rund um Heiligenblut gehören.
Der Aufstieg vom Parkplatz Schöne Wand dauert etwa drei Stunden auf teilweise unmarkierten Wegen über steiles Gelände und Geröll. Bergsteigende sollten sich mit Navigationsausrüstung vertraut machen und gute Trittsicherheit mitbringen, da die Route exponiert ist.
Die westliche Rinne zwischen Albitzenspitz und Racherin ist im Frühjahr bei stabilen Schneebedingungen ein beliebtes Skitourenrevier. Erfahrene Tourengeher nutzen diese Route, wenn die Schneequalität optimal ist, was nur wenige Wochen im Jahr der Fall ist.
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