Racherin, Berggipfel im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich.
Racherin ist ein Berggipfel im Nationalpark Hohe Tauern und liegt auf etwa 3092 Metern Höhe. Der Berg gehört zur Glockner-Gruppe und bietet von seinem Gipfel einen unmittelbaren Ausblick auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs.
Das Gebiet rund um Racherin wurde durch die Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschlossen. Diese Straße verband die Täler und machte die Alpine Region für Wanderer und Bergsteiger deutlich zugänglicher.
Einheimische Bergsteiger pflegen die traditionellen Routen zum Gipfel durch Almwiesen, die jahrhundertealte österreichische Berglandwirtschaft zeigen.
Der Aufstieg vom Parkplatz Schöne Wand dauert etwa drei Stunden auf teilweise unmarkierten Wegen über steiles Gelände und Geröll. Bergsteigende sollten sich mit Navigationsausrüstung vertraut machen und gute Trittsicherheit mitbringen, da die Route exponiert ist.
Die westliche Rinne zwischen Albitzenspitz und Racherin ist im Frühjahr bei stabilen Schneebedingungen ein beliebtes Skitourenrevier. Erfahrene Tourengeher nutzen diese Route, wenn die Schneequalität optimal ist, was nur wenige Wochen im Jahr der Fall ist.
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