Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Aussichtspunkt in Heiligenblut, Österreich
Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ist ein Aussichtspunkt auf 2.369 Metern Höhe in den Alpen, der sich entlang der Grossglockner Hochalpenstraße befindet. Von hier aus blickt man auf den Grossglockner und die umliegenden Bergketten sowie die ausgedehnte Pasterze-Gletscherlandschaft.
Der Aussichtspunkt ist nach dem Besuch von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth im Jahr 1856 benannt. Der 26-jährige Monarch wanderte vier Stunden von Heiligenblut und 1.100 Höhenmeter hinauf, um die Pasterze zu sehen; daran erinnert der in Stein gemeißelte Kaiserstein. Bis 1932 entstand beim Bau der Großglockner-Hochalpenstraße eine Stichstraße, und seit der Gründung des Nationalparks Hohe Tauern 1981 wurde der Ort zum Besucherzentrum ausgebaut.
Der Aussichtspunkt ist nach dem Besuch von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, im Jahr 1856 benannt. Der 26-jährige Monarch wollte die Pasterze sehen und wanderte vier Stunden mit Gefolge von Heiligenblut hinauf; der in Stein gemeißelte Kaiserstein markiert die Stelle bis heute. Elisabeth ritt bis zum Bretterboden, der danach Elisabethruhe hieß.
Der Aussichtspunkt ist von Ende April bis Oktober über die kostenpflichtige Grossglockner Hochalpenstraße erreichbar, die Salzburg und Kärnten verbindet. Markierte Wanderwege führen zu verschiedenen Beobachtungsplattformen mit unterschiedlichen Höhenlagen und Blickwinkeln auf die Gletscherwelt.
Der Kaiserstein auf der Aussichtsterrasse markiert die Stelle, an der der 26-jährige Franz Joseph I. 1856 nach vierstündigem Aufstieg von Heiligenblut mit Gefolge stand. Die in den Stein gemeißelte Inschrift erinnert an diesen Besuch, der dem Aussichtspunkt seinen Namen gab.
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