Edelweißspitze, Berggipfel in Salzburg, Österreich
Die Edelweißspitze ist ein 2572 m hoher Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern, nordöstlich des Großglockners. Sie bildet den höchsten Punkt der mautpflichtigen Großglockner-Hochalpenstraße und ist über die Edelweißstraße erreichbar, eine 1,5 km lange Stichstraße mit sieben Kehren und bis zu 14 % Steigung. Am Gipfel stehen ein Parkplatz und ein steinerner Aussichtsturm mit ovalem Grundriss.
Der Berg war früher unter verschiedenen Namen bekannt, darunter Poneck und Leitenkogel, bevor die Großglockner Hochalpenstraße gebaut wurde. Die Erschließung des Gipfels durch diese Straße veränderte die Bedeutung des Berges in der Region grundlegend.
Der Name stammt von zwei Edelweiß-Bezeichnungen: der Edelweißwand unter der Piffkarschneide und der 1935 benannten Edelweißleite. Der Straßenbauer Franz Wallack wählte Edelweißspitze für den früheren Poneck-Gipfel. Im steinernen Aussichtsturm gibt es einen Bikers Point für Motorradfahrer; Tafeln in vier Sprachen behandeln die drei internationalen Großglockner Automobil- und Motorradrennen der 1930er Jahre.
Der Gipfel ist über die Edelweißstraße erreichbar, die von der Großglockner Hochalpenstraße abzweigt und bis zu diesem höchsten Punkt der Route führt. Die letzte Strecke zum Gipfel wird steiler und erfordert konzentrierte Aufmerksamkeit beim Fahren oder Gehen.
Die 1935 eröffnete, 1,5 km lange Zufahrt hat sieben Kehren und eine maximale Steigung von 14 Prozent; für Autos mit Anhänger und Reisebusse ist sie gesperrt. Viele Motorradfahrer und Radfahrer sehen den gepflasterten Gipfel als Ziel. Beim Bau des Parkplatzes wurde der Gipfel um etwa 6 m abgetragen.
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