Großes Wiesbachhorn, Alpengipfel im Hohe Tauern, Österreich
Das Großes Wiesbachhorn ist ein Gebirgsgipfel mit einer Höhe von 3.564 Metern in den Hohen Tauern und stellt einen bedeutenden Punkt in diesem Bergmassiv dar. Die Hütte Heinrich Schwaiger liegt auf etwa 2.176 Metern und dient als Basis für Aufstiege zum Gipfel.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand im 18. Jahrhundert durch zwei Bauern aus Fusch statt. Im Jahr 1924 erklommen Franz Riegele und Willo Welzenbach die Nordwestflanke und etablierten dabei neue Techniken für die Bergsteigerei.
Der Berg trägt seinen Namen von der Wiesbach, einem Wildbach, der das Tal durchfließt. Dieser Name spiegelt die enge Verbindung zwischen dem Gebirge und den Gewässern wider, die die Landschaft prägen.
Die beste Jahreszeit für Besuche ist von Juni bis September, wenn die Bedingungen am sichersten sind und die Wege freier von Schnee sind. Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und eine anständige körperliche Kondition sind wesentlich, und der Weg von der Hütte zum Gipfel erfordert sowohl Klettern als auch Trittsicherheit in alpinen Verhältnissen.
Die östliche Flanke des Berges fällt etwa 2.300 Meter steil zur Fuscher Ache ab und gehört damit zu den dramatischsten Höhenunterschieden zwischen Gipfel und Tal in den Ostalpen. Diese extreme Neigung macht die Berg- und Talflanke zu einem markanten Merkmal der Landschaft, das von weitem erkennbar ist.
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