Hinterer Bratschenkopf, Berggipfel in Kaprun, Österreich
Der Hinterer Bratschenkopf ist ein Berg in den Hohen Tauern mit einer Höhe von 3.413 Metern. Von drei Seiten präsentiert sich der Gipfel mit sanft gewölbten Firn-Flächen, während die Westseite durch eine steile Felswand dominiert wird.
Die erste dokumentierte Besteigung fand 1869 statt, als der Alpinist Karl Hofmann und der Unternehmer Johann Stüdl den Gipfel mit den Führern Thomas Groder und Josef Schnell erreichten. Der Berg erhielt seinen Namen 1871 von Major Joseph Pelikan.
Der Name verweist auf Bratschen, eine lokale Bezeichnung für Glimmerschiefer-Formationen, die in dieser Region häufig vorkommen. Besucher bemerken diese charakteristischen Gesteinsflächen beim Aufstieg und tragen damit unbewusst die Geologie des Berges in dessen Namen mit sich.
Die Standardroute startet von der Heinrich Schwaiger Hütte aus und erfordert Gletscherausrüstung für die Navigation. Mit durchschnittlich zwei bis drei Stunden Aufstieg sollte man ausreichend Erfahrung und passende Bergausrüstung mitbringen.
Die Westseite fällt mit einer Höhendifferenz von etwa 1.400 Metern ab und zeigt Neigungen zwischen 40 und 60 Grad. Diese steile Felswand macht die Nordwestseite zu einem technisch anspruchsvollen Gebiet, das sich deutlich vom sanfteren Firnanstieg unterscheidet.
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