Gruberscharten-Biwak, Notunterkunft in den Bergen in Fusch an der Großglocknerstraße, Österreich.
Das Gruberscharten-Biwak ist eine kleine Notunterkunft in der Hochgebirgszone zwischen dem Klockerin und dem Großen Bärenkopf auf 3100 Metern Höhe. Sie bietet Bergsteigern in Notfällen Schutz vor den rauen Bedingungen dieser extremen alpinen Umgebung.
Das Biwak wurde 1970 mit modernen Kunststoffpaneelen gebaut und stellte damals einen Fortschritt in der Hochgebirgsbauweise dar. Später erfuhr es zwischen 2013 und 2014 eine umfassende Erneuerung durch Freiwillige, die in dieser extremen Höhe arbeiteten.
Die Anlage steht für das Engagement des Österreichischen Alpenvereins bei der Erhaltung von Berghütten und spiegelt die Bergsteigertraditionen der Hohe Tauern wider.
Das Biwak bietet Platz für neun Personen und ist in Notfällen zugänglich, doch die Anreise erfordert gute Bergsteiger-Erfahrung und Ausdauer. Von Ferleiten aus benötigt man etwa sechseinhalb Stunden zum Aufstieg, während der Weg von der Schwarzenberghütte deutlich kürzer ist.
Das Bauwerk wurde komplett von Freiwilligen in einer Höhe renoviert, in der die meisten Menschen unter Atemnot leiden und jede physische Arbeit extrem anstrengend wird. Diese Leistung zeigt den großen Einsatz der lokalen Bergsteiger-Gemeinschaft für die Sicherheit anderer.
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