Klockerin, Berggipfel in Salzburg, Österreich
Klockerin ist ein Berggipfel in der Glockner-Gruppe mit zwei ausgeprägten Spitzen, die durch einen Grat von etwa 240 Metern Länge verbunden sind. Der höchste Punkt erreicht eine Höhe von 3.422 Metern.
Der erste bekannte Aufstieg auf Klockerin erfolgte 1869 durch den deutschen Alpinisten Karl Hofmann zusammen mit Johann Stüdl und den Bergführern Thomas Groder und Josef Schnell. Diese frühe Besteigung markierte einen wichtigen Moment in der Erschließungsgeschichte dieser Region.
Der Name Klockerin stammt von älteren Bezeichnungen wie Glockerin ab und zeigt die sprachliche Entwicklung der Salzburger Alpenregion. Die Gegend wird heute von Bergsteigern geprägt, die sich mit dieser Geschichte verbunden fühlen.
Um Klockerin zu erreichen, muss man von der Oberwalder Hütte durch das Wasserfallwinkel zur Bockkarkees-Gletscherzunge gehen und dann über den Bärenkopfkees-Gletscher zum Gipfel traversieren. Die Route erfordert solide Gletschererfahrung und Trittsicherheit in alpinem Gelände.
Die Nordwestwand von Klockerin ist mit fast 920 Metern Höhe und einer Neigung von etwa 54 Grad eine der eindrucksvollsten Felsflächen in den Hohen Tauern. Dieses senkrechte Gesicht macht die Berg zu einem markanten Orientierungspunkt für andere Bergsteiger in der Gegend.
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