Großer Bärenkopf, Berggipfel in der Glocknergruppe, Österreich.
Der Großer Bärenkopf ist ein Bergipfel in der Glockner-Gruppe mit zwei Gipfeln, die etwa 300 Meter voneinander entfernt sind. Die Nordostseite ist mit Firn bedeckt, während die anderen Flanken felsig und steil wirken.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 18. September 1869 statt, als Karl Hofmann, Johann Stüdl, Thomas Groder und Josef Schnell den Gipfel erreichten. Diese Erstbesteigung war Teil der intensiven Bergforschung in den Alpen während dieser Epoche.
Der Berg ist Teil des Nationalparks Hohe Tauern und bildet die natürliche Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Kärnten und Salzburg. Wanderer und Kletterer erleben diese Grenzlage beim Aufstieg hautnah, da sie zwischen zwei unterschiedlichen Bergregionen unterwegs sind.
Kletterer erreichen den Gipfel von der Oberwalder Hütte in 2.973 Metern Höhe oder vom Heinrich Schwaiger Haus in 2.802 Metern aus. Für den Aufstieg sind Gletscherausrüstung und Bergsteigererfahrung notwendig.
Das Erscheinungsbild des Berges variiert stark je nach Blickwinkel, da die Nordostseite ein weiß schimmerndes Firnfeld zeigt, während andere Seiten dunkle Felsformationen dominieren. Diese kontrastreiche Färbung macht den Berg aus verschiedenen Richtungen völlig unterschiedlich erkennbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.