Stausee Mooserboden, Alpenstausee in Kaprun, Österreich
Der Stausee Mooserboden ist ein alpines Wasserreservoir in Kaprun, Österreich, das aus zwei künstlichen Seen auf etwa 2.040 Metern Höhe im Nationalpark Hohe Tauern besteht. Die beiden Becken werden von massiven Staumauern begrenzt, während die umliegenden Gipfel mehr als 3.000 Meter in die Höhe ragen.
Die beiden Stauseen wurden in den Nachkriegsjahren angelegt, um Wasserkraft für den steigenden Strombedarf in Österreich zu erzeugen. Der Bau benötigte Tausende Arbeiter, die in den Bergen Straßen, Tunnel und die beiden Talsperren errichten mussten.
Der Name des Sees leitet sich vom alten Wort für die moosigen Böden in diesen Höhenlagen ab, die sich an den Ufern zeigen. Das kalte Bergwasser wird durch zwei Staumauern gehalten, deren graue Betonflächen sich deutlich vom umgebenden Fels abheben.
Der Stausee ist nur von Juni bis Oktober zugänglich, wenn Shuttlebusse und die Schrägbahn Lärchwand in Betrieb sind. Der steile Aufstieg durch die Bergwand überwindet mehr als 430 Meter und endet direkt an den Staumauern.
Eine Ausstellung vor Ort erklärt die Stromerzeugung durch Wasserkraft mit interaktiven Modellen und Schautafeln. Die Via Ferrata MOBO 107 erlaubt Kletterern, gesichert an Stahlseilen direkt an der Staumauer entlangzuklettern und dabei senkrecht über das Wasser zu schauen.
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