Kempsenkopf, Berggipfel in der Glocknergruppe, Österreich
Der Kempsenkopf ist ein Berggipfel in der Glockner-Gruppe, der sich auf 3.093 Meter Höhe erhebt und Teil der Hohen Tauern in Salzburg befindet. Die Bergflanken zeigen steile Hänge mit Felsformationen, während sein Kamm Sicherungsseile für den alpinen Verkehr aufweist.
Der Berg wurde während der frühen alpinen Kartographiebemühungen des 19. Jahrhunderts systematisch vermessen und erfasst. Seine Dokumentation trug zum besseren Verständnis der Gletschergruppe und der Hohen Tauern bei.
Der Kempsenkopf hat eine Bedeutung als Orientierungspunkt in der alpinen Kletterwelt, wo Bergsteiger ihn regelmäßig auf ihren Hochtouren passieren. Diese Rolle prägt seinen Charakter als wichtiger Knotenpunkt entlang etablierter Routen durch das Hochgebirge.
Zwei Hauptrouten führen zum Gipfel: eine von der Gleiwitzer Hütte und eine vom Mooserboden-Stausee aus, beide dauern etwa 3 bis 4 Stunden Gehzeit. Die Wege sind mit Sicherungsseilen ausgestattet, erfordern aber alpine Erfahrung und entsprechende Ausrüstung.
Der Kempsenkopf gilt als der nördlichste benannte Bergkamm über 3.000 Meter in den gesamten Alpen. Diese ungewöhnliche geografische Auszeichnung macht ihn für Almenforscher und Alpinisten von besonderem kartografischen Interesse.
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