Lärchwandschrägaufzug, Schrägaufzug in Kaprun, Österreich.
Der Lärchwandschrägaufzug ist eine Schrägbahn in Kaprun, die das Kesselfall Alpenhaus mit dem Wanderweg zum Mooserboden verbindet. Die Kabine legt dabei einen steilen Hang zurück und überwindet einen deutlichen Höhenunterschied auf kurzer Distanz.
Ein erstes Transportsystem wurde 1941 errichtet, als Arbeitsmaterial und Personal für den Bau der Kapruner Stauseen auf den Berg gebracht werden mussten. Die heutige Schrägbahn entstand 1952 als Ersatz und diente fortan auch dem allgemeinen Besucherverkehr.
Der Name des Aufzugs leitet sich von der Lärchwand ab, einer felsigen Wand in der Nähe, die von Lärchenbäumen geprägt wird. Wer die Kabine benutzt, erlebt einen direkten Übergang von der Tallandschaft in die hochalpine Welt rund um den Mooserboden.
Die Bahn ist in der Regel von Juni bis Oktober in Betrieb, also außerhalb des Winters, wenn die Wanderwege oberhalb gut zugänglich sind. Es empfiehlt sich, früh am Tag aufzubrechen, da die letzte Talfahrt am Nachmittag erfolgt und die Zeit auf dem Berg begrenzt sein kann.
Die Kabine gilt als eine der breitesten Seilbahnkabinen der Welt und bietet ungewöhnlich viel Platz für eine Bergbahn. Dieses breite Format war ursprünglich notwendig, um schweres Baumaterial für die Stauseen transportieren zu können.
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