Stausee Wasserfallboden, Stausee in Österreich
Der Stausee Wasserfallboden ist ein Speichersee in den Hohen Tauern, der sich auf etwa 2040 Metern Höhe befindet und von steil aufragenden Alpengipfeln umgeben ist. Das türkisfarbene Wasser wird von einer gewölbten Betonmauer von über 100 Metern Höhe gestaut und speist über verborgene Tunnel Turbinen zur Stromerzeugung.
Die Staumauer wurde 1938 begonnen, jedoch während des Krieges unterbrochen und nach 1945 mit Hilfe von Wiederaufbauprogrammen vollendet. Die Fertigstellung im Jahr 1951 markierte den Abschluss eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Nachkriegszeit in der Region Kaprun.
Der Stausee wird von Besuchern als wichtiger Ort für die Erholung in den Bergen genutzt. Die Region zieht Familien, Wanderer und Abenteuerlustige an, die die Mischung aus natürlicher Schönheit und menschlicher Leistung erkunden möchten.
Der Stausee ist von Juni bis Oktober mit Bussen und dem Lärchwand-Schrägaufzug, Europas größtem offenen Schrägaufzug, erreichbar. Besuchende können Tagestours machen, Wanderwege nutzen oder via Ferrata-Routen erkunden, mit Parkplätzen und Transportverbindungen ab Kaprun.
Das Wasserfallboden war urspruenglich ein bewohntes Tal mit einer Schutzhuette von 1868, die bei der Staumauer-Konstruktion uberflutet wurde. Dieser verschwundene Ort zeigt, wie die Nutzung der Berge fuer Energie den menschlichen Alltag dort einmal vollig veraenderte.
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