Burg Kaprun, Mittelalterliche Festung in Kaprun, Österreich
Kaprun Castle ist eine Burgruine auf einem Hügel oberhalb der österreichischen Gemeinde Kaprun im Salzburger Land. Die erhaltenen Steinmauern, Türme und Innenräume geben einen Eindruck davon, wie eine mittelalterliche Festungsanlage aussah und aufgeteilt war.
Die Burg Kaprun stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1280 erstmals als Turm zu Chaprunne urkundlich erwähnt. 1526 wurde sie im Zuge der Salzburger Bauernkriege angezündet und niedergebrannt. Von 1580 bis 1600 baute der salzburgische Pfleger Josef Hundt von Ainetperg die Burg im heutigen Grundriss aus. 1606 ließ Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Kapruner Pfleger Caspar Vogl enthaupten.
Der Name der Burg leitet sich von der Ortschaft Kaprun ab, die sich direkt unterhalb erstreckt. Heute können Besucher die Räume durchstreifen und an manchen Abenden Konzerte oder Theateraufführungen in den alten Mauern erleben.
Die Ruine liegt auf einem Hügel und ist über einen Fußweg erreichbar, der festes Schuhwerk erfordert, da der Boden uneben ist. Im Sommer finden regelmäßig Führungen statt, aber auch in anderen Jahreszeiten ist ein Besuch möglich.
Der Name der Burg erscheint erstmals in einer Urkunde vom 9. Februar 931 als keltisches Chataprunnin, „wildes Wasser“, im Codex Odalberti. Das Bauwerk selbst wird erst 1280 als Turm zu Chaprunne im Zusammenhang mit Übergriffen der Felber erwähnt. 1921 verkaufte Fürst Johann II. von Liechtenstein die Anlage an den peruanischen Gesandten Heinrich E. Gildemeister.
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