Schüttgut, Historisches Gut in Schüttdorf, Zell am See, Österreich
Schüttgut ist ein landwirtschaftlicher Betrieb in Schüttdorf bei Zell am See in Österreich mit einem Pinzgauer Bauernhaus, das ein steinernes Erdgeschoss und ein hölzernes Obergeschoss aufweist. Zwei weitere landwirtschaftliche Gebäude rahmen das Anwesen ein und bilden mit dem Haupthaus eine typische Hofanlage.
Ferdinand Porsche erwarb das Anwesen im Jahr 1941, nachdem sein Sohn Ferry es während einer Reise durch Österreich in den 1930er-Jahren entdeckt hatte. Die Familie nutzte den Hof in den folgenden Jahrzehnten als Rückzugsort in den Alpen.
Die weiß getünchte Kapelle neben dem Haupthaus ist privat und mit einer schmiedeeisernen Gittertür verschlossen; sie ist nicht für Besucher geöffnet. Im Inneren steht an der Stirnseite ein schlichter Altar mit Kreuz und einer Pietà, dazu Gedenktafeln für Ferdinand Porsche, seine Tochter Louise, seinen Sohn Ferry, Ferrys Ehefrau Dorothea und Louises Ehemann Anton Piëch.
Das Anwesen liegt in ruhiger Lage außerhalb des Zentrums von Zell am See und ist von Wiesen und Wäldern umgeben. Der Zugang ist begrenzt, da es sich um ein privates Familiengut handelt, das weiterhin landwirtschaftlich betrieben wird.
Ferdinand Porsche ist in der Kapelle nicht bestattet: Seine Gedenktafel sitzt am Altarsockel, die hier aufbewahrten Urnen gehören Familienmitgliedern wie seiner Frau Aloisia, seiner Tochter Louise, deren Mann Anton Piëch und Ferry Porsches Sohn Ferdinand Alexander. Ein schmiedeeisernes Gittertor verschließt den Eingang, vier Bodenplatten öffnen den Zugang zur Treppe in die Gruft.
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