Burg Hochosterwitz, Mittelalterliche Festung in Sankt Georgen am Längsee, Österreich
Hochosterwitz Castle steht auf einem 172 Meter hohen Kalksteinfelsen und ist über einen langen Zugangsweg mit vierzehn Toren zugänglich. Die Struktur verbindet natürliche Felsenverteidigung mit massiven Mauern und mehreren Toranlangen.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 860, ausgestellt durch Ludwig den Deutschen, doch die Besiedlung reicht bis in die Bronzezeit zurück. Der Ort wurde später zur Festung ausgebaut und von einer Familie über Generationen als Stammsitz genutzt.
Das Museum zeigt Waffen, Rüstungen und persönliche Gegenstände der Familie Khevenhüller, die hier über 500 Jahre lebte. Die Sammlungen geben einen Einblick in das alltägliche Leben einer Adelsfamilie während dieser langen Zeit.
Der Zugang ist durch vierzehn Tore möglich, die zu Fuß durchquert werden können, oder über einen Aufzug vom Eingang zum Schloss. Besucher sollten mit unterschiedlichen Höhenlagen rechnen, da die Tore auf unterschiedlichen Ebenen liegen.
Während einer Belagerung ließen die Verteidiger einen ihrer letzten Stiere von den Mauern stürzen, um den Angreifern vorzutäuschen, dass es noch reichlich Vorräte gab. Dieser Trick diente dazu, die Moral der Belagerer zu schwächen und Zeit zu gewinnen.
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