Stift St. Georgen, Benediktinerkloster in Sankt Georgen am Längsee, Österreich
Sankt Georgens Abtei ist ein Benediktinerkloster an den Ufern des Längsees in Kärnten, bestehend aus Kirche, Wohngebäuden, Unterrichtsräumen und Seminarflächen. Die Gebäude wurden über die Jahrhunderte erweitert und verbunden, wobei römische Grundmauern und Barockdetails sichtbar sind.
Die Gründung erfolgte in den frühen 1000er Jahren durch eine Gräfin, deren Tochter die erste Äbtissin wurde und von einer anderen Abtei kam. Das Kloster wuchs über Generationen und wurde im Barock mit neuen architektonischen Elementen umgestaltet.
Die Anlage zeigt das Leben einer klösterlichen Gemeinschaft, die sich hier über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und Besuchern Einblick in tägliche Arbeiten und Rituale gibt. Der Kirchenraum und die Gemeinschaftsbereiche spiegeln wider, wie Gebet und Gemeinschaft zusammenhängen.
Das Kloster funktioniert heute als Bildungszentrum mit einer aktiven Kirche, Übernachtungsmöglichkeiten und Tagungsräumen für Besucher. Die Diözese Gurk verwaltet den Ort, daher können Besucher zwischen geführten Touren und freiem Erkunden wählen.
Das Kloster betrieb früher eine eigene Apotheke und kümmerte sich um hunderte von kranken Menschen, die hier behandelt wurden. Diese Kombination aus Gebet und praktischer Heilkunst machte den Ort zu einem wichtigen Zentrum der Fürsorge.
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