Magdalensberg, Berggipfel in Kärnten, Österreich
Der Magdalensberg ist ein Gebirgsgipfel in den Gurktal-Alpen, der sich auf etwa 1059 Meter erhebt und zahlreiche Wanderwege durchzieht. Die Hänge sind steil und bieten verschiedene Routen für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
Ab 1948 wurden am Südhang die Reste einer spätkeltisch-frührömischen Siedlung ausgegraben, die vor und kurz nach der Okkupation des keltischen Königreichs Noricum der wichtigste römische Handelsplatz war und vor allem norisches Eisen umsetzte. Freigelegt sind Forum, Tempel, Repräsentationsgebäude, Badehaus, eine kaiserliche Goldschmelze sowie Handels- und Werkstatthäuser; bedeutendster Einzelfund ist der 1502 entdeckte Jüngling vom Magdalensberg.
Der slowenische Name Štalenska gora und der deutsche Magdalensberg bezeichnen denselben Gipfel, dessen Kirche den Heiligen Helena und Maria Magdalena geweiht ist. Der Vierbergelauf startet alljährlich hier, und die Gipfelkirche ist bis heute eine Filiale der Pfarre Ottmanach.
Die Gipfelkirche der heiligen Helena und Maria Magdalena ist Wallfahrtsort und Ausgangspunkt des alljährlichen Vierbergelaufs. Die ausgegrabene spätkeltisch-frührömische Stadt liegt am Südhang und ist zu Fuß erreichbar; die Kirche steht auf dem Gipfel. Festes Schuhwerk eignet sich für die Waldwege und den Hang zu den Ausgrabungen.
Der bekannteste Einzelfund am Südhang ist der 1502 gefundene „Jüngling vom Magdalensberg“, eine Bronzestatue, die heute zu den bekanntesten römischen Bronzen Österreichs zählt. Die Ausgrabung der Siedlung begann richtig 1948 und legte Forum, Tempel, Badehaus und eine kaiserliche Goldschmelze frei.
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