Trou de l’Abîme, Höhle und archäologische Stätte in Couvin, Belgien
Der Trou de l'Abîme ist eine Höhle mit archäologischen Schichten in Couvin, die mit frühen menschlichen Spuren gefüllt ist. Die Höhle erstreckt sich über zwei Ebenen, wobei eine große natürliche Kammer etwa 12 Meter unter der oberen Ebene liegt, wo ein Museum untergebracht war.
Die Grabungen zwischen 1984 und 1985 brachten Werkzeuge und Knochen aus der Altsteinzeit zum Vorschein, die Jahrtausende in den Sedimenten verborgen waren. Diese Funde zeigen, dass Menschen diese Höhle über lange Zeiträume hinweg aufgesucht haben.
Das Gelände war über Jahrtausende hinweg ein Ort, an dem Menschen verweilten, und die Funde zeigen, wie Steinzeitmenschen hier lebten und arbeiteten. Die Überreste berichten von täglichen Aktivitäten, Jagd und dem Leben in dieser Gegend lange vor unserer Zeit.
Das Gelände befindet sich am rechten Ufer des Flusses Eau Noire im Zentrum von Couvin und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang derzeit nicht möglich ist, da die Stätte seit 2017 geschlossen bleibt.
Unter den wertvollsten Funden aus der Höhle befindet sich ein Milchzahn eines Neandertal-Kindes, der etwa 40000 bis 42000 Jahre alt ist. Dieser seltene Fund bietet einen persönlichen Einblick in die frühe Menschheitgeschichte dieser Region.
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