Magdalenenkapelle, Kirchengebäude in Belgien
Mary Magdalene Chapel ist ein Gotteshaus im Gotik-Stil in Brüssel, mit roten Ziegelmauern aus dem 13. Jahrhundert und hohen grauen Steinbögen. Im Inneren befinden sich schlichte Holzbänke, hohe Fenster mit modernem Buntglas aus den 1950er Jahren und ein Altar, der von natürlichem Licht erhellt wird.
Die Kapelle wurde im 13. Jahrhundert gegründet und wurde 1695 schwer beschädigt, als französische Soldaten die Stadt bombardierten. Eine Bäckerzunft finanzierte später die Reparatur, und in den 1950er Jahren entging das Gebäude dem Abriss durch eine Restaurierung, bei der eine barocke Fassade aus dem 17. Jahrhundert angebracht wurde.
Die Kapelle ist der heiligen Maria Magdalena gewidmet, einer wichtigen Figur in christlichen Traditionen. Sie dient der katholischen Gemeinde Brüssels als Ort der Andacht und des Zusammenseins, wo sich Besucher in eine lange Geschichte des Glaubens vertiefen können.
Die Kapelle liegt in der Innenstadt auf der Rue de la Madeleine und ist leicht zu Fuß zu erreichen, mit großen gotischen Bögen, die von außen sichtbar sind. Sie ist täglich geöffnet und empfängt Besucher, die einen ruhigen Moment zum Nachdenken suchen oder an Messen teilnehmen möchten.
Bei Restaurierungsarbeiten in den 1950er Jahren entdeckten Archäologen unter der Kapelle Mauern einer älteren Kirche, möglicherweise von Templern erbaut. Diese archäologischen Funde deuten darauf hin, dass sich unter dem heutigen Bauwerk eine tiefere Schicht der Brüsseler Geschichte verbirgt.
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